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Das andere Weihnachten

829 words

Übersetzt von Deep Roots

English original here

Nein, nicht Kwanzaa.

Hanukkah.

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Politiker im ganzen Land – städtische, bundesstaatliche, Bundespolitiker, demokratisch und republikanisch, links, rechts und Mitte – versammeln sich, um Lehnstreue gegenüber dem Judentum, den Juden und Israel zu zeigen.

Im Weißen Haus beriefen Präsident Barack Hussein Obama, die First Lady Michelle Obama und Vizepräsident Joe Biden, dessen Sohn mit einer Jüdin verheiratet ist und dessen Tochter mit einem Juden verlobt ist (jüdische Enkelkinder!) Anfang Dezember eine Hanukkah-Feier ein.

Fox News informiert uns:

Vor 1979 war Weihnachten der hauptsächliche Winterfeiertag, der im Weißen Haus gefeiert wurde. In diesem Jahr war Präsident Carter der erste, der den jüdischen Feiertag Hanukkah offiziell anerkannte und Bemerkungen im Lafayette Park abgab, während er die neue Nationale Menora entzündete, eine Tradition, die bis heute fortlebt. 1993 richtete Präsident Clinton die erste offizielle Menora-Entzündung innerhalb des Weißen Hauses aus…

Zweiundzwanzig Jahre nach der ersten Entzündung der Nationalen Menora richtete Präsident [George W.] Bush [2001] die erste Hanukkah-Party aus, mit einer vom Jüdischen Museum in New York ausgeliehenen 100jährigen Menora. Und mit mehr als 600 Gästen, die an seiner letzten Party in seiner Amtszeit teilnahmen, war das keine Kleinigkeit.

Im State House in Boston entzündeten Massachusetts’ Negergouverneur Deval Patrick, der House Speaker Robert A. DeLeo und die Senatspräsidentin Therese Murray diese Woche die mittlere und die erste Kerze der offiziellen Menora, während die führenden Großkopferten zusahen.

Das ist die offizielle Menora im State House – die Ihnen freundlicherweise von jenen erbittert kompromißlosen „für die Trennung von Kirche und Staat eintretenden“ Leuten gebracht wurde. Ah, „Prinzipien“!

1989 erließ der US Supreme Court ein Gesetz, daß die Regierung „Weihnachten nicht als christlichen Feiertag begehen darf, indem sie suggeriert, daß die Menschen Gott für die Geburt Jesu preisen.“

Als Resultat wurde die bloße Zurschaustellung einer Weihnachtskrippe im County Courthouse in Pittsburgh als Verletzung der Establishment Clause des Ersten Verfassungszusatzes erachtet, weil es Weihnachten in einer Weise feierte, die „den Effekt hatte, einer offenkundig christlichen Botschaft beizupflichten: Ehre sei Gott für die Geburt Jesu Christi.“

Aber – ein Hanukkah-Wunder“! – genau dieselbe Entscheidung stellte fest, daß die jährliche Zurschaustellung einer 18 Fuß (5,4 Meter) hohen Hanukkah-Menora durch Stadt und County keine Verletzung der Verfassung sei.

Obwohl die Menora sich im Besitz von Chabad befand, Pittsburghs Lubawitscher-Zentrums, wurde sie großzügigerweise von der Stadt gelagert und Jahr um Jahr aufgestellt und entfernt – vermutlich auf Kosten der Steuerzahler.

Worum es dabei geht

Hanukkah feiert einen jüdischen Sieg über die hellenistischen Griechen Syriens 160 Jahre vor der Geburt Christi. Im Laufe des achttägigen Festes wird täglich eine Kerze entzündet, bis acht in einem Menora genannten speziellen Kandelaber mit neun Armen entzündet worden sind (ein zusätzliches Licht im neunten Arm wird verwendet, um die anderen zu entzünden).

Der Grund, warum die Hanukkah-Menora zwei zusätzliche Arme hat statt der traditionellen sieben ist, daß der Talmud die Verwendung einer siebenarmigen Menora außerhalb des Tempels verbietet.

Beide Varianten sind jedoch Symbole des Judaismus und des Staates Israel.

Obwohl es eines der am meisten gefeierten jüdischen Feste in den Vereinigten Staaten ist, ist Hanukkah im Judentum und in Israel nur ein geringerer Feiertag.

Die bedeutenderen religiösen Feiertage des Judentums sind Rosh Hashanah und die neun aufeinanderfolgenden Tage, die in Yom Kippur ihren Höhepunkt finden (die sogenannten Hohen Feiertage) und Passah (Pessach), das die Abschlachtung der erstgeborenen nichtjüdischen Kinder Ägyptens (von allen) um die Osterzeit feiert.

Drei jüdische Eierköpfe (Ökonomen) bemerkten: „Dieser krasse Unterschied zwischen Israel und den Vereinigten Staaten in der relativen Wichtigkeit von Hanukkah als jüdischer Feiertag wird von jedem israelischen Einwanderer in die Vereinigten Staaten erlebt, einschließlich uns selbst.“ (Ja, sie wandern hierher ein.)

In den Vereinigten Staaten ist Hanukkah zur jüdischen Alternative zu Weihnachten geworden. Seine künstliche Bedeutung ist benutzt worden, um die religiöse Essenz des hauptsächlichen christlichen Feiertags aufzuwiegen, zu delegitimieren und wegzuwerfen.

Weißen Christen bleibt wenig mehr als eine entsakralisierte und judaisierte „Holy Season“, die hauptsächlich ums Einkaufen und Geschenkemachen zentriert ist. Sogar der traditionelle Gruß „Merry Christmas“ ist erfolgreich als antijüdisch stigmatisiert worden.

Die lokalisierte Betonung von Hanukkah ist ein wesentlicher Bestandteil eines größeren Krieges gegen Weihnachten im Besonderen und das Christentum im Allgemeinen. Der jüdische Hass auf Weihnachten ist mindestens so intensiv wie ihr Hass auf Weiße.

Obwohl sie typischerweise nicht als solche wahrgenommen werden, sind die Juden eine isolierte Population. Die Fortpflanzungsbarrieren, die ihre genetische Einzigartigkeit als erkennbare Fortpflanzungspopulation bewahren, sind primär sozialer und kultureller statt territorialer Art.

Eine Methode der Aufrechterhaltung jüdischer Identität ist die Kultivierung von Hass auf andere. Hass übertrifft Liebe fast sicher als ethnische Bindungskraft. Zumindest legt die jüdische Erfahrung dies nahe.

Sogar unter uns ist die Ermahnung, „seine Rasse zu lieben“, etwas, das buchstäblich unmöglich zu erfüllen ist. Man stelle sich also vor, wie schwer es für Juden wäre.

Die künstliche Erhöhung von Hanukkah, kombiniert mit dem spektakulär erfolgreichen Angriff auf das Feiern von Weihnachten als etwas irgendwie Illegitimes und als Angriff gegen Juden, löste erfolgreich eine bedeutende kulturelle Bindung auf, die die Euro-Amerikaner einte, während sie gleichzeitig die jüdische Identität zementierte.

Source: http://fjordman.wordpress.com/2011/12/25/das-andere-weihnachten/

 

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