Print this post Print this post

Der freie Markt und Einwanderung:
Zwei Gedankenspiele

good for the economy937 words

English original here

Wie wir wissen, erzählen uns diese Befürworter des freien Marktes, dass Nationen mit geringer Geburtenrate ausländische Einwanderung brauchen, und zwar aufgrund von “Arbeitskräftemangel” (obwohl Spanien und die USA hohe Arbeitslosigkeit gekoppelt mit umfangreicher Einwanderung haben), oder dem Bedarf nach “höherer Produktivität und Wirschaftswachstum” (obwohl viele Einwanderer schlecht ausgebildet sind und von Sozialhilfe leben, und selbst dann, wenn sie gut qualifiziert sind, dazu neigen, Nettoverbraucher von Sozialleistungen zu sein) , oder dem Bedarf nach “jüngeren Arbeitnehmern, um für die Rentenzahlungen der älter werdenden oder im Ruhestand befindlichen Einheimischen aufzukommen” (als ob junge Nichtweiße, wenn sie an Macht gewinnen, freudig für die Versorgung von altem weißem Volk, das sie hassen, zahlen würden).

Darüberhinaus kann man durchaus auch in Frage stellen, ob Gegnerschaft gegen Masseneinwanderung von einem wirtschaftlichen  Standpunkt – dem wirtschaftlichen Standpunkt der Einheimischen – aus gesehen überhaupt unvernünftig ist, wenn praktisch alle Wohltaten des “Wirtschaftswachstums” (wenn es denn überhaupt welche gibt) eher den Einwanderern selbst (und möglicherweise wohlhabenden Einheimischen) zufließen als der einheimischen Allgemeinheit. Das sind selbstverständlich alles wirtschaftliche Argumente.

Wir auf der anderen Seite argumentieren jedoch, dass es wichtigere Dinge als Wirtschaft gibt – wie zum Beispiel demographische Verdrängung, rassisches Überleben, genetische Interessen und Kultur. Aber kommen wir zurück auf einige Grundlagen des Arguments der Befürworter des freien Marktes und machen wir zwei einfache Gedankenspiele.

1. Gedankenspiel

Die Befürworter des freien Marktes behaupten, dass dieser die vernünftigste und effizienteste Art sei, Ressourcen zu verteilen, das Wirtschaftsleben zu handhaben und den Lebensstandard zu erhöhen. Wir werden belehrt, dass Angebot und Nachfrage sowie andere Mechanismen des freien Marktes rationale Entscheidungsfindungen fördern und Anreize für Verhaltensweisen bieten, die zu optimierten Ergebnissen für die Gesellschaft führen. Derartig betrachten sie die Weltwirtschaft und sagen, wenn es in “X” einen Arbeitskräftemangel und in “Y” einen Arbeitskräfteüberschuss gibt, dann diktiert der freie Markt, dass die effektivste Lösung dieses Problems darin besteht, dass Arbeitskräfte von “Y” nach “X” wandern. So wird der Arbeitskräftemangel – möglicherweise verursacht durch eine niedrige Geburtenrate – in “X” behoben.

Warum muss die Lösung global sein? Was geschieht, wenn ein Land mit geringer Geburtenrate den “Arbeitskräftemangel” nicht mit Einwanderern beheben will oder kann? (Man beachte: Japan kann ein experimentelles Modell aus dem wirklichen Leben für dieses Szenario sein, wenn sie ihre harte Linie gegen Einwanderung aufrechterhalten, was allerdings langfristig sehr zweifelhaft ist). Die Gründe für “keine Einwanderung” müssen uns nicht interessieren, lassen Sie uns einfach in diesem Modellsystem annehmen, dass Masseneinwanderung nicht möglich oder nicht wünschenswert ist. Was geschieht dann?

Wenn der freie Markt so außerordentlich effizient dabei ist, passende Lösungen für gesellschaftliche Probleme und die Ressourcenverteilung zu liefern, sollte er dann nicht auch auf nationaler Ebene funktionieren? Warum kann der freie Markt das rein interne Problem von geringer Geburtenrate und Arbeitskräftemangel nicht lösen? Warum die Heuchelei, die magischen Eigenschaften des freien Marktes auf einer globalen Ebene zu betonen, aber seine Chancenlosigkeit auf einer nationalen Ebene? Sollte der freie Markt nicht auch lokal und national erreichen, politische Entscheidungen und Ressourcenverteilungen herbeizuführen, die einen Anreiz zu pro-einheimischer Politik liefern, die einheimische Geburtenrate zu steigern? Was ist mit einer Erhöhung der Produktivität durch bessere Bildung und vor allem durch fortschrittliche Automatisierung? Wenn der freie Markt wirklich “Wunder vollbringen” kann, dann sollte er zu kreativen Lösungen für nationale Probleme führen, die nicht von der temporären Notlösung abhängen, die Probleme wie Überbevölkerung/Armut von einem Land ins andere zu  verlagern. Der vielgepriesene freie Markt sollte je nachdem, was gebraucht wird, Anreize für Geburtensteigerung oder Geburtenkontrolle liefern.

Was würde also in unserem Gedankenspiel in einer Nation mit geringer Geburtenrate ohne Einwanderung passieren? Würde die Bevölkerung wirklich bis auf Null dahinschwinden? Würde die Wirtschaft zusammenbrechen? Würde jedermann nur passiv herumsitzen und zusehen, wie die Nation vom Angesicht der Erde schwindet? Man kann in der Tat argumentieren, dass ohne das Sicherheitsventil der Einwanderung Nationen gezwungen wären, langfristige Lösungen für ihre gesellschaftlichen Probleme zu entwickeln, anstatt diese Probleme zu vergrößern und ihre Lösung der nächsten Generation aufzubürden. Wenn der freie Markt wirklich funktionieren würde, würde er das unabhängig von der Größenordnung tun und auch innerhalb einer Nation und nicht nur auf globaler Ebene.

2. Gedankenspiel

Man kann das umgekehrte Gedankenspiel machen. Anstatt den freien Markt von global auf national zu reduzieren, kann man ihn von global auf interstellar ausweiten. Nehmen wir an, eine außerirdische Spezies nimmt Kontakt zur Erde auf, eine bizarre Spezies, die sich stark von Menschen unterscheidet. Diese Außerirdischen vermehren sich sehr schnell und haben ihren eigenen Planeten überbevölkert. Die Umweltbedingungen auf der Erde sind für sie geeignet. Darüberhinaus sind sie hochintelligent und sehr produktiv – tatsächlich sind sie Menschen als Erfinder und Arbeitskräfte sogar überlegen.

Diese Außerirdischen möchten ihren Bevölkerungsüberschuss zur Erde verfrachten, wo dieser sich am Wirschaftsleben beteiligen, hart arbeiten, Firmen gründen und das Wirtschaftswachstum stark verbessern wird. Natürlich werden diese fruchtbaren Brüter bald anfangen, die Erde mit ihrer großen Anzahl zu füllen und die einheimischen Menschen in ihrer Masse zu ersticken, und natürlich wird die Bevölkerung auf ihrer Heimatwelt ebenfalls wachsen und das Geschrei anheben, auch zur Erde kommen zu wollen. Aber…

Die Wirtschaft auf der Erde wird wachsen!

Ist das nicht alles, was zählt?

Wenn Bedenken wegen demographischer Verdrängung, Kultur, usw. usf. alle “irrational” sind, dann sollten die Befürworter des freien Marktes kein Problem mit dem Szenario haben, das im Namen von Wirtschaftswachstum für die Erde die schrittweise Ersetzung von Menschen durch Außerirdische beinhaltet. Werden sie dieses Argument anbringen? Wenn ja, dann entlarven sie sich als Verräter an der Menschheit. Wenn nein, warum gilt das Argument “Es gibt schließlich wichtigere Dinge als Wirtschaftswachstum” dann für die interne Situation auf der Erde nicht? Vielleicht möchten weiße Menschen ja auch nicht in ihren eigenen Ländern verdrängt und von fremden Einwanderern ersetzt werden?

Source: http://schwertasblog.wordpress.com/2014/10/21/der-freie-markt-und-einwanderung-zwei-gedankenspiele/

 

If you enjoyed this piece, and wish to encourage more like it, give a tip through Paypal. You can earmark your tip directly to the author or translator, or you can put it in a general fund. (Be sure to specify which in the "Add special instructions to seller" box at Paypal.)
This entry was posted in North American New Right and tagged , , , , , , , , , . Both comments and trackbacks are currently closed.
    Kindle Subscription
  • EXSURGO Apparel

    Our Titles

    Confessions of a Reluctant Hater (2nd ed.)

    The Hypocrisies of Heaven

    Waking Up from the American Dream

    Green Nazis in Space!

    Truth, Justice, and a Nice White Country

    Heidegger in Chicago

    The End of an Era

    Sexual Utopia in Power

    What is a Rune? & Other Essays

    Son of Trevor Lynch's White Nationalist Guide to the Movies

    The Lightning & the Sun

    The Eldritch Evola

    Western Civilization Bites Back

    New Right vs. Old Right

    Lost Violent Souls

    Journey Late at Night: Poems and Translations

    The Non-Hindu Indians & Indian Unity

    Baader Meinhof ceramic pistol, Charles Kraaft 2013

    Jonathan Bowden as Dirty Harry

    The Lost Philosopher, Second Expanded Edition

    Trevor Lynch's A White Nationalist Guide to the Movies

    And Time Rolls On

    The Homo & the Negro

    Artists of the Right

    North American New Right, Vol. 1

    Forever and Ever

    Some Thoughts on Hitler

    Tikkun Olam and Other Poems

    Under the Nihil

    Summoning the Gods

    Hold Back This Day

    The Columbine Pilgrim

    Confessions of a Reluctant Hater

    Taking Our Own Side

    Toward the White Republic

    Distributed Titles

    Tyr, Vol. 4

    Reuben

    The Node

    Axe

    Carl Schmitt Today

    A Sky Without Eagles

    The Way of Men

    Generation Identity

    Nietzsche's Coming God

    The Conservative

    The New Austerities

    Convergence of Catastrophes

    Demon

    Proofs of a Conspiracy

    Fascism viewed from the Right

    Notes on the Third Reich

    Morning Crafts

    New Culture, New Right

    The Fourth Political Theory

    Can Life Prevail?

    The Metaphysics of War

    Fighting for the Essence

    The Arctic Home in the Vedas

    Asatru: A Native European Spirituality

    The Shock of History

    The Prison Notes

    Sex and Deviance

    Standardbearers

    On the Brink of the Abyss

    Beyond Human Rights

    A Handbook of Traditional Living

    Why We Fight

    The Problem of Democracy

    Archeofuturism

    The Path of Cinnabar

    Tyr

    The Lost Philosopher

    Impeachment of Man

    Gold in the Furnace

    Defiance

    The Passing of a Profit & Other Forgotten Stories

    Revolution from Above