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Ferguson, Garner und das Ende der Gentrifizierung

"Burn this bitch down!"

“Burn this bitch down!”

2,199 words

Übersetzt von Deep Roots

English original here

„Ein Gesetz für den Löwen und den Ochsen ist Unterdrückung.“ – William Blake

Ich habe vor kurzem Face to Face with Race zur Hand genommen, Jared Taylors Anthologie von Ich-Form-Berichten verschiedener Mitwirkender von American Renaissance über Rassenbeziehungen in Amerika. Interessanterweise sind mir die erschütternden Geschichten über rassische Feindseligkeiten in New York City übertrieben vorgekommen, beruhend auf meinen eigenen Erfahrungen in New York.

Ich ziehe die Richtigkeit und Ehrlichkeit dieser Berichte, von denen manche bis in die 1990er zurückreichen, nicht in Zweifel, daher muß ich fragen: Hat sich das Verhalten von Nichtweißen in den Vereinigten Staaten tatsächlich verbessert, trotz Fortdauer von Multikulturalismus, nichtweißer Einwanderung und Erosion weißer Normen? Die Verbrechensstatistiken bekräftigen diesen Eindruck sicherlich, insbesondere für New York City.

Aber was hat das verursacht? Lernen die Rassen endlich, friedlich in einer multirassischen, multikulturellen Gesellschaft zusammenzuleben? Zahlt sich all die multikulturelle Propaganda endlich aus? Ich bezweifle das aus zwei Hauptgründen:

Erstens sind rassisches und ethnisches Bewußtsein im Gehirn fest verdrahtet. Es ist natürlich, daß wir größeres Vertrauen zu Leuten empfinden, die wie wir sind, größere Furcht vor jenen, die uns unähnlich sind. Dem menschlichen Vorderhirn mag man beibringen können, diese Gefühle zu verachten und zu ignorieren, aber sie verschwinden nie, und unter manchen Umständen – wie Notsituationen – werden sie unsere multikulturelle Programmierung übertrumpfen. Dies bedeutet, daß jegliche multikulturelle Freundschaftlichkeit, die es geben mag, psychologisch oberflächlich ist. Daher sind multikulturelle Institutionen schwach und neigen dazu, unter Druck zusammenzubrechen.

Zweitens scheinen Weiße die einzigen zu sein, die den Multikulturalismus weitgehend als Ideal akzeptieren. Weiße denken, wenn sie nur alles an ihren Interessen, Geschmäckern und Erwartungen beiseitelegen, was mit jenen anderer Rassen kollidieren könnte, können sie genügend Offenheit und guten Willen demonstrieren, damit Nichtweiße ihre Ressentiments fallen lassen, sich die Hosen hochziehen, ihnen die Hände reichen und bei der Herbeiführung eines neuen Zeitalters post-rassischer Harmonie helfen werden. Nichtweiße werden jedoch dazu ermutigt, in ihrem Umgang mit Weißen so ethnozentrisch, aggressiv und anklagend wie möglich zu sein. Daher ist der gegenwärtige Multikulturalismus eine Formel für die Ausnützung und Schikanierung von Weißen, was die Rassenspannungen nur erhöhen kann.

Obwohl ich sicher bin, daß es viele Gründe dafür gibt, warum die nichtweiße Kriminalität in vielen Großstadtbereichen niedrig ist, stechen zwei heraus: aggressive polizeiliche Überwachung und „Gentrifizierung“.

In New York fiel die Kriminalität während der Jahre von Giuliani und Bloomberg, weil das NYPD beim Einsperren von Verbrechern aggressiv und effizient war.

Im selben Zeitraum begannen Weiße, rassisch gemischte Viertel zu „gentrifizieren“. Die Gentrifizierung beginnt mit Schwulen, heterosexuellen Singles und kinderlosen jungen Paaren, die von niedrigen Preisen, interessanter Architektur, zu Fuß begehbaren Vierteln und kürzeren Wegen zur Arbeit und zu kulturellen Attraktionen angezogen werden. Wenn Weiße neue Unternehmen schaffen und anziehen, steigen die Immobilienwerte und Mieten, und Nichtweiße finden sich preislich aus dem Viertel gedrängt. Viele Nichtweiße, die mit Wohnbeihilfengeld nach Section 8 unterstützt werden, landen in „slumburbs“ wie Ferguson, Missouri, wo sie das Leben und die Immobilienwerte von „white bread“-Vorstädtern ruinieren, die von der hippen großstädtischen „Gentry“ verachtet werden. Einfach indem sie den nichtweißen Prozentanteil der Bevölkerung verringert, verringert Gentrifizierung die Kriminalität – insbesondere durch deren Umsiedlung in die Vororte.

Gentrifizierung und aggressive polizeiliche Überwachung sind sich gegenseitig verstärkende Phänomene: niedrigere Kriminalität ermutigt zu Gentrifizierung, und sobald einmal Weiße in rassisch gemischte Viertel ziehen, fordern sie noch aggressivere polizeiliche Überwachung, um das Viertel auf ihre Standards zu bringen.

Als ich in Atlanta wohnte, verbrachte ich eine Menge Zeit damit, in einem bestimmten Kaffeehaus zu lesen. Eines Nachmittags hörte ich eine Konversation zwischen einem jungen schwulen Paar (einer weiß, der andere schwarz) und ein paar von ihren Freunden mit. Sie alle waren gutmenschliche liberale Utopisten. Ein paar Monate zuvor hatte das Paar ein großes altes Haus praktisch umsonst gekauft, weil es in einem schwarzen Viertel lag. Sobald sie einzogen, waren sie entsetzt über den starken Lärm, die Vermüllung, Herumhängerei und Straßenkriminalität. Nichts in ihrer vermutlich vorstädtischen Mittelklasseerziehung hatte sie auf die verwilderten Schwarzen der Innenstädte vorbereitet. Und mit völlig reinem Gewissen gingen sie daran, in ihrem Viertel aufzuräumen, was häufige Anrufe bei der Polizei beinhaltete, die pflichtgemäß einige ihrer Nachbarn einsperrte. Die trägen und kriminellen Elemente, die frei blieben, begannen sich nach bequemeren Umgebungen umzusehen.

Wäre dieses Paar heterosexuell, weiß und konservativ gewesen, dann wäre ihr Verhalten sofort als rassistisch verdammt worden. Und es ist rassistisch. Denn faktisch forderten sie, daß die Polizei weiße Verhaltensmaßstäbe in einem schwarzen Viertel durchsetzt. Aber weil sie ein liberales, schwules interrassisches Paar waren, ließ man ihnen durchgehen, was im Grunde rassistische Unterdrückung ist. Tatsächlich hat man weißen liberalen Gentrifizierern diese Art von rassistischer Unterdrückung an Orten wie Atlanta, Washington, D. C. und New York City nun schon seit mehr als 20 Jahren durchgehen lassen.

Aber der Tod von Michael Brown in Ferguson, Missouri, und von Eric Garner in Staten Island, New York, bedeutet das Ende der Gentrifizierung, denn beide Todesfälle geschahen, weil die Polizei einfach routinemäßig weiße Verhaltensmaßstäbe durchsetzte, und aggressive Durchsetzung weißer Standards ist das, was Gentrifizierung überhaupt erst möglich macht.

Die Auseinandersetzung in Ferguson begann, als Officer Darren Wilson Michael Brown und seinen Freund anwies, auf dem Gehsteig zu gehen anstatt mitten auf der Straße. Schwarze haben typischerweise weniger Intelligenz, weniger Empathie für andere und weniger Impulskontrolle als Weiße. Daher haben sie keinen Bock auf die Regeln des weißen Mannes. Als ich in Atlanta lebte, sah ich immer wieder Schwarze in vier Spuren Fließverkehr rennen, anstatt zu einem Fußgängerübergang zu gehen und auf das Signal zu warten. Es war wie in diesen Wildparks, wo Zebras und Antilopen einem vor den Range Rover springen. „Urban wildlife“ war mein Ausdruck für solches Verhalten.

Die Auseinandersetzung in Staten Island begann, als die Polizei Eric Garner festnahm, weil er einzelne Zigaretten verkaufte. Typische schwarze Impulsivität und hohe Zeitpräferenzen bedeuten, daß sie gern jetzt mehr pro Einheit für eine einzelne Zigarette bezahlen, anstatt drei Meter zu gehen oder zehn Minuten zu warten, um eine ganze Packung zu kaufen. Schwarze zu zwingen, Zigaretten packungsweise zu kaufen, ist nur noch mehr von den willkürlichen Gesetzen des weißen Mannes, was Abzockern wie Eric Garner (der zuvor schon 30mal verhaftet wurde) dabei in die Quere kommt, seinen Lebensunterhalt mit der Befriedigung der Impulsivität von seinesgleichen zu verdienen.

Ich denke, daß die Polizei in beiden Fällen zu Recht handelte, um die existierenden Gesetze und allgemeineren weißen Verhaltensmaßstäbe durchzusetzen. Immerhin haben die Weißen dieses Land aufgebaut. Ich denke auch, daß Officer Wilson im Recht war, Michael Brown zu töten. Es war ein klarer Fall von Selbstverteidigung.

Eric Garner verdiente nicht zu sterben. Aber er verdiente verhaftet zu werden, und sein Tod war einfach eine unglückliche Auswirkung seiner Festnahme.

Die Polizei hatte recht, diesen großen, erregten schwarzen Straßenkriminellen gewaltsam zu bändigen. Sanftere Maßnahmen hätten die Polizei selbst gefährdet, und wir können von den Polizisten nicht erwarten, daß sie unsere Sicherheit verteidigen, wenn sie ihre eigene nicht verteidigen dürfen.

Die Polizei hatte recht, Garners Proteste zu ignorieren, daß er nicht atmen könne, denn wenn man reden kann, kann man atmen. Garner behauptete auch, er hätte vor seiner Festnahme „nix getan“ [„dindu nuffin“], eine allzu typische Lüge, die die Polizisten tausendmal zuvor gehört hatten. (Schwarze haben ein sehr schwaches moralisches Verantwortungs- und Schamgefühl.) Wenn die Cops dachten, daß Garners Behauptung, er könne nicht atmen, ebenfalls falsch war, wessen Schuld genau ist das?

Garner starb nicht wegen der groben Überwältigung durch die Polizei. Er starb im Rettungswagen an Herzstillstand, weil er fettleibig und in schlechtem Gesundheitszustand war. Er war einfach den Härten des Verhaftetwerdens nicht gewachsen. Aber er wählte sein kriminelles Leben. Und die Polizei kann nicht fetten Kriminellen freie Hand lassen, weil sie die Verhaftung zu anstrengend finden könnten.

Offen gesagt ist keines der beiden Leben ein großer Verlust, und ich hasse es, wenn mir gesagt wird, daß „schwarze Leben zählen“, wenn es aus schwarzem Verhalten allzu offensichtlich ist, daß sie sowohl ihre Leben wie auch unsere als ziemlich billig betrachten.

Daher haben die zornigen schwarzen Mobs, die wegen der beiden Todesfälle protestieren, in all den Fakten unrecht. Aber ihr Zorn ist dennoch im Grunde gerechtfertigt.

Amerikanische Schwarze haben einen riesigen Komplex. [Anm. d. Ü.: die Redensart im Originaltext lautet „a huge chip on their shoulder“.] Nennen wir es den Schokoladenchip. Damit ist eine Anzahl vorbestehender Kränkungen gemeint, die durch aktuelle Ereignisse bloß ausgelöst werden. Solches Verhalten ist im wesentlichen neurotisch, weil die Reaktion sowohl der Art als auch der Intensität nach selten dem angemessen ist, was sie auslöst.

Vernünftige Schwarze sollten sich für Mr. Browns Verhalten schämen. Offen gesagt sollten sie sich auch wegen seines Todes etwas sicherer fühlen, denn wenn seine kriminelle Karriere nicht abgekürzt worden wäre, dann wäre seine eigene Gemeinschaft seine wahrscheinlichsten Opfer gewesen. Eric Garner verdiente nicht zu sterben, aber er machte seiner Rasse auch keine Ehre.

Dennoch hat der Tod von Michael Brown und Eric Garner ungeachtet der Tatsachen ein riesiges Reservoir der Bitterkeit wegen „Rassismus“ angezapft.

Es ist leicht, geringschätzig gegenüber schwarzen Beschwerden wegen Rassismus zu sein. Die rechtliche Rassendiskriminierung und Segregation sind vor Jahrzehnten abgebaut worden. Die Schwarzen sind heute eine privilegierte Gruppe in Amerika, die Nutznießer immensen unverdienten Wohlstands und Prestiges. Aber selbst mit all ihren Privilegien sind die Schwarzen die jämmerlichste Rassengruppe in Amerika. Und doch liegt das weitgehend an ihrer eigenen biologischen Natur, nicht an weißer Böswilligkeit. Schwarze werden wegen mehr Verbrechen verhaftet, weil sie mehr Verbrechen begehen. Schwarze sind ärmer als Weiße, weil sie weniger arbeiten, weniger intelligent sind und zu wenig Selbstkontrolle haben.

Aber es gibt eine zugrundeliegende Wahrheit in der schwarzen Anklage, daß ihr Unglücklichsein großteils am tiefen, systemischen amerikanischen Rassismus liegt. Amerika ist im Grunde eine weiße Gesellschaft. Es ist die Art von Gesellschaft, die zuerst in Europa entstand und nie in Afrika. Europäer und Afrikaner haben dramatisch verschiedene biologische Naturen. (Die beste Darstellung der biologischen Unterschiede zwischen Weißen und Schwarzen ist Michael Levins Why Race Matters. Levin fokussiert sich nicht nur auf Intelligenz, sondern auch auf eine ganze Reihe moralischer und psychologischer Unterschiede.)

Unsere unterschiedlichen Naturen lassen unterschiedliche Arten von Gesellschaften entstehen, Gesellschaften, die unseren Naturen entsprechen, die ihnen so bequem passen wie Schuhe in richtiger Größe. Europäische Gesellschaften passen einfach nicht für Afrikaner, genauso wie afrikanische Gesellschaften nicht für Europäer passen. Und wenn wir Afrikaner dazu zwingen, in europäischen Gesellschaften zu leben, ist es so, als würde man sie zwingen, enge Schuhe zu tragen. Wenn wir Schwarzen weiße Normen aufzwingen, nehmen wir ihnen übel, daß sie unseren Erwartungen nicht entsprechen, und sie verübeln uns, daß wir Erwartungen stellen, die sie nicht erfüllen können.

Ein Gesetz für den weißen Mann und den schwarzen Mann ist Unterdrückung. Amerika wurde von Weißen geschaffen, daher wird es natürlicherweise nach dem Gesetz des weißen Mannes geführt.

Routinemäßige Unterdrückung von Schwarzen durch Liberale ist mehr als zwei Jahrzehnte lang der Treibstoff für die Gentrifizierung gewesen. Aber die Obama-Regierung wird sie nicht länger tolerieren. In einem Land von mehr als 300 Millionen Menschen ist es unvermeidlich, daß die Durchsetzung selbst der unbedeutendsten Gesetze manchmal zu unglücklichen oder gerechtfertigten Todesfällen eskaliert. Wenn die Regierung der Polizei in solchen Fällen nicht den Rücken stärkt, wo sie bloß die Standards der weißen Gemeinschaft durchsetzt, dann werden diese Standards nicht mehr durchgesetzt werden. Das ist die Totenglocke für die Gentrifizierung und den falschen Eindruck eines funktionsfähigen Multikulturalismus, den sie fördert.

Keine Freude in Mudville: Ferguson nach Einbruch der Dunkelheit

Weiße in die Innenstädte zu übersiedeln und Nichtweiße in die Vororte, hat die Interaktionen zwischen den Rassen massiv vermehrt. Rassenvielfalt führt unweigerlich zu Spannungen, Hass und Gewalt. Aggressive polizeiliche Überwachung hat die Gewalt unter einem Deckel gehalten. Aber Barack Obama und Eric Holder haben den Deckel entfernt, was die Polarisierung zwischen den Rassen nur steigern kann. Der Zusammenbruch der Gentrifizierung könnte sogar auch die Solidarität unter Weißen erhöhen. Belagerte großstädtische Liberale könnten schließlich mit vorstädtischen Weißen zu sympathisieren beginnen, die denselben Kampf gegen denselben Feind führen. Sie könnten vielleicht sogar schließlich verstehen, warum frühere Generationen in die Vororte flohen. Aber jetzt, wo der Feind sich auch in den Vororten befindet, könnten die Hipster genausogut bleiben und kämpfen.

Aus der Perspektive des weißen Nationalisten ist alles, was nichtweiße Gesetzlosigkeit, rassische Polarisierung und weiße Solidarität erhöht, etwas Gutes. Das schlimmstmögliche Ergebnis ist ein Polizeistaat, der noch ein paar Jahrzehnte lang den Deckel auf rassischer Gewalt und Polarisierung hält und es ermöglicht, daß Rassenvermischung, kollabierende weiße Geburtenraten und anschwellende nichtweiße Populationen unsere Rasse auf diesem Kontinent zur Unwiederbringlichkeit treiben. Daher müssen weiße Nationalisten der konservativen Tendenz widerstehen, sich auf die Seite der Polizei zu schlagen und eine zunehmend aggressive Durchsetzung weißer Standards zu fordern. Warum eine Gesellschaft zu bewahren versuchen, in der alles Weiße zur Vernichtung vorgesehen ist? Wollen wir nicht auch „dieses Biest niederbrennen“?

Die Rassen sind wirklich verschieden. Daher müssen wir, um weiße Standards aufrecht zu erhalten, Schwarze unterdrücken. Aber ich möchte keine Schwarzen unterdrücken, und das möchten auch die meisten anständigen, fair gesinnten Weißen nicht. Aber das läßt uns nur zwei Optionen.

Erstens können wir unsere Standards aufgeben und uns von Schwarzen beherrschen lassen, was angesichts der Geschichte des postkolonialen Afrika, des post-weißen Detroit und des weithin per Fernsehen ausgestrahlten Chimp-out in Ferguson nicht in Frage kommt.

Zweitens können wir unsere Standards beibehalten und getrennte Wege gehen, indem wir separate, rassisch homogene Heimatländer für Weiße und Schwarze in Nordamerika schaffen. Das ist die ethnonationalistische Lösung. Es ist die einzige Lösung, die das Wohlergehen beider Rassen berücksichtigt.

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