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Die griechische Krise verstehen, Teil 2

Kein Perikles: Jeffrey „Georgios“ Papandreou, griechischer Premierminister vom 6. Oktober 2009 bis 11. November 2011.

Kein Perikles: Jeffrey „Georgios“ Papandreou, griechischer Premierminister vom 6. Oktober 2009 bis 11. November 2011.

5,923 words

Übersetzt von Deep Roots

English original here

Im ersten Teil dieser Studie untersuchten wir die politische Geschichte Griechenlands nach dem Zweiten Weltkrieg und die Ereignisse und Machenschaften, die zur Wahl der gegenwärtigen griechischen Regierung und zu der vielgestaltigen Krise führten, unter denen Griechenland gegenwärtig leidet. 

Der zweite Teil der Studie befaßt sich mit der Art von Leuten, aus denen die griechische Regierung besteht, ein Schlüsselthema, das dem Leser die Gründe dafür klarmachen wird, warum Griechenland diesen katastrophalen Weg eingeschlagen hat. Außerdem bietet er eine kurze, aber konkrete Beschreibung des außergewöhnlichen und ungenutzten Reichtums, den Griechenland besitzt, unter hauptsächlicher Konzentration auf seine Öl-, Erdgas- und Uranlagerstätten. Es ist dieser Reichtum, den die „beschnittene Bankerelite“ und ihre Goyim-Diener durch Zerstörung der griechischen Wirtschaft und des griechischen Ethnostaates mittels Schulden an sich zu raffen streben.

I.

Beginnen wir mit der Untersuchung des Profils von Herrn Papandreou, dem gegenwärtigen Premierminister Griechenlands. Herr Papandreou behauptet, sein Vorname sei Georgios (Georg), aber die Beweise zeigen etwas anderes. Er wurde in Minnesota, USA, geboren, und als Kind nannte seine Familie ihn Jeffrey. Diese Information stand bis vor kurzem im Artikel über ihn in der englischen Sektion von Wikipedia. [1] Angeblich wurde der junge Jeffrey später in der griechisch-orthodoxen Kirche im Alter von sieben Jahren auf den Namen Georgios getauft. Laut dieser Version der Geschichte wurde seine Taufe (wie auch die Taufe seiner Schwester) 1959 vom griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika, Iakovos (Jakob) durchgeführt. Jedoch hat die Erzdiözese von Amerika keine Aufzeichnung über dieses Ereignis. Zur Überwindung dieses Hindernisses brachten die Imagemacher von Herrn Papandreou 2008 eine andere Version in Umlauf, nach der der junge Jeffrey zusammen mit seinen Brüdern und seiner Schwester in einer privaten Zeremonie im Haus der Familie in Griechenland getauft wurde. Beide Versionen der Geschichte haben gemeinsam, daß es die starke Forderung seines griechischen Großvaters war, daß die Kinder getauft würden. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Versionen ist, daß keine von irgendeinem Beweis gestützt wird. Das Taufritual wird als der wichtigste Tag im Leben eines griechisch-orthodoxen Christen betrachtet und dementsprechend gefeiert. Freunde und Familienmitglieder werden zu dem Ereignis eingeladen, und natürlich werden Bilder aufgenommen. Zum Pech für Herrn Papandreou gibt es keine Bilder von seiner Taufe, noch gibt es irgendein offizielles Dokument oder Zertifikat zu seiner Taufe. Selbst wenn wir akzeptieren, daß Herr Papandreou tatsächlich getauft wurde, so bleibt die Frage, warum seine Familie sich weigerte, das im angemessenen Alter (als Kleinkind) zu tun? Außerdem behaupten manche Leute, daß Herr Papandreou, der am Athener College studierte, in dessen Akten nicht als orthodoxer Christ erwähnt wird, sondern als Protestant. Aufgrund der Tatsache, daß der Autor dieses Artikels christliche Mysterien ernst nimmt, und um jegliche Verwechslung mit seinem Großvater zu vermeiden, wird Herr Papandreou im Rest des Artikels mit seinem vollen wahren Namen Jeffrey Papandreou genannt werden.

 

Die rassische Zusammensetzung von Jeffrey Papandreou ist ebenfalls interessant. Wie im ersten Teil dieser Studie erläutert wurde, war sein Vater Andreas Papandreou von seiner Mutter her Halbjude. [2] Die Mutter von Jeffrey Papandreou ist eine Amerikanerin namens Margaret Chant. Wenig ist über ihren Hintergrund bekannt. In den 1970ern und 1980ern gab es weitverbreitete Gerüchte in Griechenland und in der griechisch-amerikanischen Gemeinschaft, daß die Chants von jüdischer oder bulgarisch-jüdischer Herkunft seien und ihr Name später von ursprünglich „Chantov“ oder „Chantovski“ zu „Chant“ amerikanisiert wurde. Jenen Gerüchten wurde von ihrem Vater Dag „Horatio“ Chant widersprochen, der ein Ältester in der Sekte der Zeugen Jehovas und laut seinen Behauptungen von irischer und deutscher Abstammung war. [3] Nachdem jedoch solche Behauptungen wieder aufgetaucht sind, ist es sicher, daß die Systemmedien, wenn es irgendwelche konkreten Beweise für die nichtjüdische Herkunft der Familie Chant gäbe, sie inzwischen präsentiert hätten. Natürlich zählt es nicht wirklich, ob Jeffrey Papandreou zu 25 % rassisch jüdisch ist oder zu 75 %; das Wichtige ist, daß sein Verhalten, wie später erläutert werden wird, sehr dem von Lenin ähnelt, [4] er sich mit Juden umgeben hat und sich in vollem Einvernehmen mit der „beschnittenen Bankerelite“ befindet.

Jeffrey Papandreou wuchs in einem Haus auf, in dem Englisch und nicht Griechisch gesprochen wurde. Seine Mutter hat sich, obwohl sie mehr als sechzig Jahre in Griechenland lebte, geweigert, die griechische Sprache zu erlernen und zu sprechen. Daher hat Jeffrey Papandreou sich mit Englisch immer wohler gefühlt als mit Griechisch. Seine bei weitem nicht perfekte Beherrschung der griechischen Sprache wird häufig verspottet. Noch seltsamer ist sein Verhältnis zum griechisch-orthodoxen Glauben. In der Zeit, als er als Außenminister Griechenlands diente, hatte er häufig Zusammenstöße mit dem Priester einer Kirche nahe seinem Haus, weil ihn der Klang der Glocken störte. Wann immer er von seinen Imagemachern gezwungen worden ist, an religiösen Festen und Zeremonien teilzunehmen, machte er deutlich, daß er völlig unwissend über all die Traditionen und Gebräuche der orthodoxen Kirche ist.

Jeffrey Papandreou hat immer ein sehr gestörtes Verhältnis zu Griechenland gehabt. In einigen E-Mails zwischen Mitgliedern der Familie Papandreou, die vor ein paar Jahren durchgesickert sind und Publicity erhielten, nannte Nikos Papandreou, der Bruder von Jeffrey, Griechenland ein verdammtes Land und bezeichnete sich und seine Familie als Amerikaner mit amerikanischen Herzen, verkleidet als Griechen. [5] Dieses gestörte Verhältnis von Jeffrey Papandreou zu Griechenland wird von seiner politischen Karriere veranschaulicht. Anscheinend waren seine Berufungen das Bildungsministerium und das Außenministerium, zwischen denen er in den ganzen Jahren, in denen die PASOK an der Macht war, hin- und herwechselte. Als Bildungsminister tat er, was er nur konnte, um den Unterricht der altgriechischen Sprache in den Schulen zu minimieren [6] und das Bildungssystem zu „verbessern“, indem er es weniger fordernd für die Schüler machte; Jeffrey Papandreou war dabei nicht allein, er folgte vielmehr der Parteilinie bei der Zerstörung des griechischen Bildungssystems. Der Autor, der zu dieser Zeit zur Schule ging, erinnert sich an die ständigen Wechsel der Bücher, wobei die neuen immer mehr Skizzen und Textillustrationen enthielten und wo Theorie oft durch aufeinanderfolgende Skizzen statt durch geschriebene Worte erläutert wurde. [7]

Seine Karriere als Außenminister begann mit einer gigantischen Anstrengung zur Verbesserung der Beziehungen zur Türkei. Für Jeffrey Papandreou waren die Probleme in den griechisch-türkischen Beziehungen auf nebulose Weise auf vorgefaßte negative Vorstellungen zurückzuführen, die Griechen gegenüber Türken haben, und umgekehrt. Vorausgesetzt, daß diese Vorstellungen geändert würden, so würden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sofort verbessert. Wie genau die fortwährenden Provokationen der Türkei im Ägäischen Meer und die Bestreitung der griechischen Souveränität über griechische Inseln durch die Türkei mit dieser Theorie erklärt werden können, liegt natürlich jenseits jeglicher rationalen Erklärung. Aber Griechenland hörte an dem Tag auf, ein Land zu sein, wo man eine rationale Debatte führen kann, an dem die Massenmedien von den Marxisten und Liberalen übernommen wurden. Auf der Grundlage dieses postmodernen Verständnisses von internationalen Beziehungen strebte Jeffrey Papandreou die Schaffung Dutzender griechisch-türkischer Expertenkomitees an, die Fragen von wechselseitigem Interesse erforschen, Vertrauen herstellen und alles in Bildungswesen, öffentlicher Kultur und Medien ändern würden, was die „andere Seite“ in negativem Licht darstellte. Die Ergebnisse solcher Komitees wurden nie weithin bekannt, aber nach den stetigen und drastischen Änderungen in Schulbüchern, der allmählichen Entfernung von allem, was an türkische Greueltaten erinnert, aus der öffentlichen Darstellung, und der Mediensperre bezüglich der ständigen Provokationen seitens der Türkei zu urteilen, kann man mit Sicherheit annehmen, daß das Ziel die totale Austilgung von allem war, was Griechen an türkische Barbarei erinnert, und die Unterdrückung der Wahrheit zugunsten eines „neuen Ansatzes“ in den griechisch-türkischen Beziehungen. Der Leser sollte wissen, daß trotzdem solche Komitees ihre Blütezeit unter der vorherigen PASOK-Administration hatten und ihre Entscheidungen in den frühen 2000ern umgesetzt zu werden begannen, die Änderungen in den Schulbüchern unvermindert weitergingen, auch wenn die Regierung wechselte und die Mitte-Rechts-Partei ND (Nea Dimokratia) an die Macht kam. Der Grund dafür ist recht einfach: die Politik Griechenlands wird in den meisten Fragen nicht von seinen Institutionen entschieden, sondern von Kräften außerhalb Griechenlands, die nichts mit der griechischen Politik zu tun haben. Die beiden Großparteien (PASOK und ND) folgen trotz ihrer angeblichen Unterschiede dem, was ihnen von diesen äußeren Kräften diktiert wird. Weitere Beispiele für dieses Phänomen werden im Laufe des Artikels präsentiert werden.

Für Jeffrey Papandreou als Außenminister Griechenlands setzte sich natürlich das türkische Establisment ein, und er wird weiterhin von den türkischen Zeitungen verehrt, die seine Amtseinführung als Premierminister begrüßten. Die Semiologie, daß die traditionellen Feinde den eigenen Führer preisen, würde natürlich selbst die gutgläubigste Person verwirren. Jedoch sollte sie niemanden überraschen, der über Jeffrey Papandreous Ansichten Bescheid weiß. Er ist in Europa einer der stärksten Unterstützer der Türkei und ein starker Verteidiger des Beitritts der Türkei zur EU. In den meisten Fragen hinsichtlich der griechisch-türkischen Beziehungen hat er selbst seine treuesten Unterstützer erstaunt, indem er pro-türkische Haltungen einnahm. Im Jahr 2004, als der Kofi-Annan-Plan für Zypern von der UNO präsentiert wurde, widerstrebte es den meisten griechischen Politikern sehr, ihn als Lösung für das Zypernproblem zu feiern. Im Gegensatz dazu war Jeffrey Papandreou unnachgiebig in seiner Unterstützung für den Annan-Plan. Er übte starken Druck auf die zypriotische Regierung aus, ihn zu akzeptieren. Was genau die Umsetzung des Annan-Planes in Zypern bedeutete und was die Konsequenzen einer solchen Aktion wären, liegt außerhalb des Rahmens dieses Artikels. Dennoch sollte der Leser wissen, daß der Annan-Plan, wenn er umgesetzt worden wäre, einen funktionsunfähigen Staat etabliert hätte, bei dem die 18 % der türkischen Bevölkerung im Grunde mehr politische Macht hätten als die 82 % der griechischen Gemeinschaft, und er hätte der Türkei die Chance verschafft, sogar die freien Teile der Insel zu kontrollieren, die jetzt die Republik Zypern ausmachen.

Zu den anderen Ansichten von Jeffrey Papandreou gehören die Legalisierung sogenannter „weicher Drogen“, starke Unterstützung für Schwulen- und Lesbenrechte, ein Glaube an völlig uneingeschränkte Einwanderung, radikaler Egalitarismus und militanter Feminismus. Seine Mutter, die die größte feministische Organisation in Griechenland leitet, indoktrinierte den jungen Jeffrey mit einem feministischen Geschichtsverständnis, nach dem Frauen von Männern unterdrückt werden und der einzige Weg zur Beendigung von Krieg und anderen globalen Problemen die Beförderung von Frauen in Machtpositionen ist. Das widerspiegelt sich in der gegenwärtigen griechischen Regierung (von ihm selbst handverlesen), in der es eine überproportionale Zahl weiblicher Minister gibt. Kurz, Jeffrey Papandreou ist ein wahres Kind der 1960er, eine Mittelmeerversion von Bill Clinton.

II.

Das Kabinett [8] von Jeffrey Papandreou ist eine seltsame Koalition aus Krypto-Juden, Globalisierungsverfechtern, Ultraliberalen mit wenig Kontakt zur Realität und in zwei Fällen „hellenisierten“ Balkanslawen, die Griechenland als ihren Feind betrachten und darauf aus sind, die Saat zu seiner Zerstörung zu legen. Außerdem hat Jeffrey Papandreou eine große Zahl von Beratern angestellt, die alle sowohl Ausländer als auch Ultraliberale sind. Die Struktur der Regierung und ihre menschliche Geographie ist typisch für einen von Juden geführten Staat. Sie an der Spitze, und ein paar nichtjüdische Kollaborateure, die ihnen entweder aus ideologischen Gründen oder wegen persönlicher Gewinne helfen, wie Professor Kevin MacDonald es ausdrücken würde. Eine detaillierte Analyse des Hintergrundes von ihnen allen würde diesen Artikel seinen Zweck verfehlen lassen, daher werden ein paar charakteristische, aus jeder Kategorie ausgewählte Beispiele untersucht werden.

Herr Yannis Ragousis ist Innenminister. [9] Er hatte einen Bombenaufstieg in der Hierarchie der PASOK und ist fast sofort vom ziemlich unbekannten Bürgermeister einer Ägäisinsel zur rechten Hand von Jeffrey Papandreou aufgestiegen. Ragousis ist jedoch die griechische Version seines wahren jüdischen Namens Saragousi (oder Saragussi), was auf seine sephardische Herkunft aus Saragossa [10] in Spanien hindeutet. [11] Herr Ragousis hatte diese Tatsache vor der Öffentlichkeit verborgen, aber sie wurde zufällig von einem Amateurdetektiv entdeckt. [12] Zur Zeit, wo diese Seiten geschrieben werden, denkt Jeffrey Papandreou über die Idee zur Schaffung eines Ministeriums nach, das alle anderen koordinieren wird und dessen Minister als zweiter Premierminister agieren wird. Den meisten Quellen zufolge ist Herr Ragousis einer der beiden Hauptkandidaten für den Job. [13]

Ein weiteres charakteristisches Beispiel für die Qualität von Jeffrey Papandreous Regierung ist Anna Diamantopoulou, gegenwärtig Ministerin für Bildung, lebenslanges Lernen und religiöse Angelegenheiten und häufig wegen ihrer Mitgliedschaft im Bilderderg-Club als Mrs. Bilderberg bezeichnet. [14] Diamantopoulou glaubt stark an Multikulturalismus, Globalisierung und die Demontage von Nationalstaaten. Sie fördert gegenwärtig die Ent-Hellenisierung des griechischen Schulsystems zugunsten einer Form der Bildung ohne kulturelle und ethnische Präferenzen. Ihr Ehemann trägt den nichtgriechischen Nachnamen Salvano(s). Die engste Assistentin von Anna Diamantopoulou und Vize-Bildungsministerin ist eine weitere Krypto-Jüdin, Paraskeui (Evi) Christofilopoulou. Sie ließ den jüdischen Nachnamen ihrer Familie, Kaler, fallen und behielt den griechischen und christlich klingenden Namen ihres Ehemannes, als sie in die griechische Politik einstieg. Zum Pech für sie enthüllt die Doktorarbeit, die sie 1990 einreichte, ihren wahren Namen. [15]

Auf der Seite der gutgläubigen nichtjüdischen Kollaborateure ist das hervorstechendste Mitglied der Regierung die Ministerin für Umwelt und Energie, Tina Birbili. Eine sonderbar aussehende, ultraliberale Ökofanatikerin, deren Unfähigkeit zum Kontakt mit der Realität legendär ist. Nach 10 Monaten im Amt gelang es ihr, entscheidende Projekte für die Entwicklung Griechenlands (z. B. die teilweise Umleitung des Flusses Acheloos) aufgrund der Beharrlichkeit von Umweltschützer-Randgruppen zu blockieren und jedes andere Projekt zu Fall zu bringen, das ihr ökologisches Profil beschädigen würde. Ihre letzte Leistung war das Verbot der jährlichen vorbeugenden Sprühaktionen gegen gefährliche Moskitos in Gebieten Nordgriechenlands. Als Folge davon starben sieben Menschen am Westnilvirus. Der Grund hinter der Entscheidung zum Verbot der Sprühaktionen weist auf ihre radikalen ökologischen Überzeugungen hin und wird auf ihre Besorgnis wegen des Schadens zurückgeführt, den das Sprühen der zerbrechlichen „Moskitogesellschaft“ zufügen würde. [16]

Theodora Tzakri ist der neue Star der PASOK. Sie stieg schnell in der Parteihierarchie auf, trotz oder vielleicht wegen ihrer provokanten und (für ein Parlamentsmitglied) unangemessenen Erscheinung und ihrer Sprachprobleme, mit deren Beseitigung sie seit Jahren gekämpft hat. Jeffrey Papandreou ernannte sie zur Vizeministerin im Innenministerium, und sie wurde eine stramme Unterstützerin des Gesetzes, das die Regeln für den Erwerb der griechischen Nationalität durch Ausländer änderte. Das Gesetz wird in den nachfolgenden Teilen dieser Studie untersucht werden. T. Tzakri ist angeblich slawischer Abstammung, und es gibt reichlich anekdotische Hinweise zur Stützung dieser Behauptung. [17] Ihre Handlungen als Vizeministerin standen im Einklang mit dieser Unterstellung. Sie war die Hauptarchitektin des Gesetzes, das die Rückkehr von 50.000 Slawen aus der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien [FYROM – Former Yugoslav Republic of Macedonia] ermöglichte [18], die in der kommunistischen Meuterei von 1944 – 1949 an der Seite der Kommunisten gekämpft hatten und später aus Griechenland flohen oder vertrieben wurden. Solch eine Entscheidung wird kataklysmische Ereignisse zur Folge haben, nachdem sie künstlich eine ethnische Minderheit schafft und der Regierung der FYROM die Gelegenheit bietet, ihre Propaganda bezüglich ethischer „Mazedonier“ innerhalb Griechenlands voranzutreiben.

Die zuvor genannten Beispiele deuten einfach auf die Art von Leuten hin, die in Griechenland an der Macht sind. Neben ihnen umgibt eine große Zahl ausländischer Berater [19] Jeffrey Papandreou und kostet das griechische Volk Millionen. Es überrascht nicht, daß die meisten dem internationalen „good ol’ boy“-Netzwerk aus jüdischen Intellektuellen (z. B. Leif Petrogsky), jüdischen Wirtschaftsgurus (z. B. Joseph Stiglitz), Bankern und Mitgliedern des Bilderberg-Clubs (z. B. Tommaso Padoa Schioppa) [20] und zu politischen Entscheidungsträgern gewandelten Ex-Linksextremen (z. B. Joeff Malgan) angehören. Sie alle haben gemeinsam, daß sie alte Freunde von Jeffrey Papandreou sind und mit einer bemerkenswerten Ausnahme (jener von Prof. Kevin Featherstone) absolut nichts über Griechenland und die griechische Gesellschaft wissen. Man könnte fragen, was Griechenland die Anstellung solch hochbezahlter und zweifelhafter Berater nützen könnte? Sind die Minister und ihre Teams nicht genug für den Premierminister von Griechenland? Wie kommt es, daß all die Berater zufällig gute Freunde von Jeffrey Papandreou sind? Vielleicht ist die Antwort ganz einfach und überhaupt nicht technischer Natur. Jeffrey Papandreou hat lange genug in Griechenland gelebt, um einige griechische Gebräuche anzunehmen. Einer davon ist, daß man, wenn man ein Vermögen erbt, als erstes seinen engen Freunden Geschenke macht. Das „Vermögen“ der Geschichte ist natürlich das von einer schweren Finanzkrise getroffene Griechenland. Einer Finanzkrise, bei der Jeffrey Papandreou tat, was er nur konnte, um sie zu beschleunigen und zu vertiefen.

III.

Der Reichtum eines Staates beruht weitgehend auf zwei entscheidenden Bestandteilen: der Erfindungsgabe, Bildung und dem Fleiß seines Volkes (besonders seiner Mittelklasse) und seinen natürlichen Ressourcen. Wenn diese beiden existieren und wirksam kombiniert werden, dann kann ein Staat und sein Volk gedeihen. Falls das erstere fehlt, dann besteht die Lösung darin, den technischen Rat fortgeschrittenerer Nationen zu suchen. Falls einem Staat natürliche Ressourcen fehlen, dann besteht sein einziger Handlungsweg darin, solche Ressourcen aus dem Ausland zu erwerben, entweder indem man sie kauft oder indem man jene anderer Länder ausbeutet. Griechenland hat keinen Mangel an beidem, dennoch wird es als eines der ärmsten Länder Europas betrachtet, seine Fabrikations- und Schwerindustrie ist nichtexistent, und es muß fast jedes technologische Produkt aus dem Ausland importieren. Warum? Die Antwort auf diese beunruhigende Frage ist einfach. Was Griechenland fehlt, ist die Führung, die bereit ist, die vorerwähnten Komponenten für die Entwicklung zu kombinieren, und das geschieht aus einem entscheidenden Grund: der moderne griechische Staat ist niemals ein unabhängiger Staat gewesen, und seine Führer sind (mit ein paar bemerkenswerten Ausnahmen) immer von äußeren Kräften ausgewählt worden, um den Interessen nicht des griechischen Volkes zu dienen, sondern jenen anderer.

Die Tatsache, daß Griechenland nichts weiter als ein Zielland für Touristen ist und daß der Tourismus als seine Hauptindustrie betrachtet wird, widerspiegelt eine bewußte Entscheidung, die nicht von Griechen getroffen wurde, sondern von Ausländern, und die von den Regierungen Griechenlands umgesetzt wurde. Das ist keine wilde Verschwörungstheorie: es gibt reichlich Beweise zu ihrer Untermauerung. Interessanterweise sind solche Informationen manchmal in offenen Quellen verfügbar, vorausgesetzt, daß jemand weiß, wie er suchen muß, und auch zwischen den Zeilen lesen kann. Um zu vermeiden, den Leser in einem Meer von Daten, Namen, Dokumenten und Abkommen zu verlieren, werden wir hier eine der entscheidenden Studien zur griechischen Wirtschaft präsentieren, die später als Anleitung für die Richtung verwendet wurde, der die wirtschaftliche Entwicklung des griechischen Staates folgen würde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte die Food and Agriculture Organization (FAO) eine Planstudie für Griechenlands wirtschaftliche Entwicklung, [21] der Plan bezog auch die Weltbank ein, die sicherstellen würde, daß er rigide befolgt werden würde. Die Studie wurde 1947 von Moshe Ezekiel vorgeschlagen (unnötig, die Herkunft des Namens zu erläutern). Leiter der Weltbank war zu der Zeit Eugene Isaac Meyer – natürlich ebenfalls Jude. Die Studie konzentrierte sich allein auf die kommenden 25 Jahre. Ihre Anweisungen waren einfach, wenn auch in mehrdeutiger Sprache ausgedrückt. Im wesentlichen wurde Griechenland abgeraten, jegliche Form von metallurgischer und chemischer Schwerindustrie zu entwickeln. Die Studie schlug auch die Schaffung eines ständigen Beratungskomitees vor, mit Befugnissen, die das Niveau der Beratung weit überschritten, und das sogar die Rückzahlung internationaler Kredite des Staates aussetzen konnte, etc. [22] In anderen Worten, sämtliche Pläne für die strategische Entwicklung und Industrialisierung Griechenlands wurden gestrichen, die griechische Wirtschaft sollte in einer Weise geformt werden, die den griechischen Staat total von internationalen Märkten abhängig machen würde. Die Antwort auf die Frage, die die meisten Griechen immer stellen, warum Griechenland niemals eine Autoindustrie schuf oder eine Militärindustrie, die etwas oberhalb des Niveaus von Bomben und Infanteriewaffen bauen kann, liegt in dieser Studie. Dennoch gelang es Griechenland selbst unter jenen strengen Regeln, etwas Schwerindustrie zu entwickeln, die bis zur Wiederherstellung der Demokratie 1974 weitgehend intakt blieb.

Wie bereits erwähnt, hatte die Studie von Moshe Ezekiel einen überraschend kurzen Zeitrahmen (25 Jahre). Das verwirrte die griechischen Ökonomen, die sie zu der Zeit gründlich studierten. In der Rückschau ergibt der Rahmen von 25 Jahren schon Sinn. Denn ungefähr 25 Jahre nachdem die Studie durchgeführt wurde, begab sich der griechische Staat unter der Führung von Konstantinos (Konstantin) Karamanlis (dem Älteren) auf den Weg zur Verstaatlichung und wirtschaftlichen Strangulation großer Industriesektoren, was schließlich vollendet wurde, als der Sozialist Andreas Papadopoulos 1981 an die Macht kam. Als der Entindustrialisierungsprozeß beendet war, konzentrierte sich das Land auf den Tertiärsektor und insbesondere den Tourismus. War das ein Zufall? Das ist wirklich schwierig zu sagen. Jedoch sollte sich der Leser eines wichtigen Axioms beim Studium der Geschichte bewußt sein. Was üblicherweise als „das System“ bezeichnet wird, ist denen, die sich ihm widersetzen, immer um mehrere Schritte voraus und hat langfristige Pläne. Wenn Dinge zu der Zeit, wo sie durchgeführt werden, keinen Sinn ergeben, dann liegt das daran, daß Außenseiter nicht das volle Bild sehen können. Mit der Zeit werden die Teile in der richtigen Ordnung plaziert, und das Puzzle ist fertig.

Ohne  Schwerindustrie gibt es für ein Land keine Initiative zum Ausgraben und Ausnützen seiner natürlichen Ressourcen, und ohne entwickelte Bergbau- und Verhüttungsindustrie gibt es keine Möglichkeit, es ordentlich zu machen und an andere zu verkaufen. Als Ergebnis davon bleiben die natürlichen Ressourcen im Boden begraben und warten darauf, daß eine Firma oder der Staat sie ausbeutet. Aus Gründen der Platzbeschränkung ist eine detaillierte Studie des Mineralreichtums Griechenlands nicht möglich, daher wird der Schwerpunkt hauptsächlich auf den drei entscheidenden Energiequellen liegen, die Griechenland im Überfluß hat: Uran, Öl und Erdgas.

Tatsache ist, daß seit 1950 bekannt ist, daß es Mengen von Uranerz in Gebieten Nordgriechenlands gibt. Die Entdeckung zog die Aufmerksamkeit amerikanischer Wissenschaftlergruppen auf sich, die das Land besuchten, um ausgedehnte Forschungen dazu anzustellen. Die Suche nach dem griechischen Uran ging bis 1995 weiter, aber die Ergebnisse wurden in den meisten Fällen von der Öffentlichkeit ferngehalten. 1996 erschien ein durchgesickertes Dokument des Instituts für Geologie und Mineralerschließung Griechenlands in einer Zeitung, das enthüllte, daß Griechenland eine der größten Uranerzlagerstätten der Welt hat, die in Kavala in Nordgriechenland liegt. [23] Ähnliche Studien sickerten weiterhin durch, erschienen in griechischen Zeitungen und bewiesen das reichliche Vorkommen von Uranerzlagerstätten in mehreren Gebieten Nordgriechenlands, wie Serres, Kilkis und die Halbinsel Chalkidiki. [24] Es überrascht nicht, daß die Lagerstätten bis jetzt unausgebeutet geblieben sind. Jene Stimmen, die für die Schaffung einer Industrie zum Abbau und zur Anreicherung von Uran argumentierten, wurden ignoriert. Sechzig Jahre nach der Entdeckung der ersten Uranlagerstätte in Griechenland hat es keine Regierung gewagt, irgendetwas anderes zu tun als die Appelle frustrierter Wissenschaftler abzuweisen, die den sofortigen Abbau des Erzes fordern. Natürlich könnte der griechische Staat, wenn er sich zum Handeln und zur Nutzung dieses Mineralschatzes entscheiden würde, seine Schulden abbezahlen, die nötige Menge Geld erwerben, um in den Bau ziviler Atomreaktoren zu investieren und somit in Sachen Energie unabhängig werden und sogar Elektrizität auf den Balkan und anderswohin exportieren. Außerdem könnte er angesichts der ungünstigen militärischen Balance zwischen Griechenland und der Türkei das Argument vorbringen, daß er das Recht hat, Nuklearwaffen als glaubwürdiges Abschreckungsmittel zu entwickeln. Der Preis von angereichertem Uran steigt auf dem Markt ständig, und ein Gramm davon wird auf 20.000 Dollar geschätzt. Nur indem es sich sein Uranerz zunutze macht, könnte Griechenland sich vom armen Mann Europas in eine regionale Energie-Supermacht verwandeln und dem kleinen „Atomwaffenclub“ beitreten. Als Folge davon würde seine Bedeutung auf dem internationalen Schachbrett vervielfacht, seine Grenzen wären gesichert, und den Griechen würde es gut gehen. Man könnte argumentieren, daß ein nukleares Griechenland aufgrund der Machtbalance im östlichen Mittelmeer andere Länder dazu zwingen würde, ebenfalls Nuklearmächte zu werden, als erstes die Türkei. Eine nukleare Türkei am Unterleib Rußlands würde von einem sowjetischen oder post-sowjetischen Kreml nicht begrüßt werden. Solch eine Erklärung für einen Verzicht auf das Recht des griechischen Staates zur Ausbeutung seines Uranerzes könne als vernünftig bezeichnet werden. Jedoch ist Griechenland nicht nur reich an Uran, sondern auch an konventionellen Brennstoffen wie Öl und Erdgas, und es hat sehr wenig unternommen, um sie zu seinem Vorteil zu nutzen.

IV.

Es gibt reichlich Artikel, Bücher und Studien bezüglich der Öllagerstätten in Griechenland. Es wäre keine Übertreibung, die Worte von Nikolaos Zardinis zu wiederholen, der 1978 als Minister für öffentliche Werke sagte: „Griechenland ist eine Insel, die in Öl schwimmt.“ Bis jetzt sind große Mengen von Öl im Thermaischen Golf, in der nordöstlichen Ägäis, in Westgriechenland und südlich von Kreta entdeckt worden. [26] Als besonders bedeutend werden die Öllagerstätten südöstlich der Ägäisinsel Thassos und in  anderen Gebieten nahe den Inseln Samothraki und Mytilini betrachtet. Jene Lagerstätten blieben, obwohl sie seit einiger Zeit bekannt sind, unausgebeutet wegen der explosiven griechisch-türkischen Beziehungen und einer Reihe von Abkommen zwischen den beiden Ländern, bei denen Griechenland, das stur einer Beschwichtigungspolitik folgte, einwilligte, auf jede Form geologischer Forschungen in umstrittenen Territorien oder internationalen Gewässern zu verzichten. Jedes Mal, wenn die Amtsträger der griechischen Staatlichkeit mit Fragen bezüglich der schlummernden Öllagerstätten im Ägäischen Meer konfrontiert sind, wiederholen sie das Mantra einer möglichen aggressiven Reaktion der Türkei auf jede Forschungs- oder Bohroperation. Natürlich steht die Tatsache, daß sie während 35 Jahren nach dem Fall des Militärregimes nichts taten, um die türkische Bedrohung zu konfrontieren, ihr zu begegnen und sie einzudämmen, immer außerhalb der Konversation.

Dennoch gibt es, selbst wenn wir die Theorie der türkischen Bedrohung akzeptieren, absolut keine Ausrede für den griechischen Staat, hinsichtlich der Öllagerstätten im Ionischen Meer tatenlos zu bleiben. Auf der Insel Zakynthos sprudelt das Öl buchstäblich aus dem Boden. Während der Zeit der Militärherrschaft erwarb ein brillanter griechischer Industrieller und Wissenschaftler, Sotiris Sofianopoulos, die Erlaubnis, Öl im Gebiet von Keri auf Zakynthos zu fördern. Er tat das erfolgreich, bis das Militärregime fiel. Die Demokratie wurde wiederhergestellt, und das Öl auf Zakynthos begann Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das Interesse an den Öllagerstätten in Griechenland wurde erneuert. Die Regierung von K. Karamanlis dem Älteren (der heute von Mitte-Rechts-Wählern fast vergöttert wird) handelte schnell. Sofianopoulos wurde unter falschen Anschuldigungen verhaftet und vor Gericht gebracht. Das Gericht ließ die Anklagen schließlich fallen, aber Sofianopoulos’ Ölbohrplan hörte zu existieren auf. Das war jedoch für den griechischen Staatsapparat nicht genug; Sofianopoulos wurde von den vereinten Kräften der Regierung und der Banken gejagt und finanziell vernichtet.

Erdgas ist eng mit Öl verbunden. Griechenland hat auch daran keinen Mangel. 12.000.000 Kubikmeter Erdgas sind in einer Lagerstätte nahe Zakynthos geschätzt worden, und annähernd 450.000.000 Kubikmeter in Thessaloniki. Starke Anzeichen weisen auf die Existenz anderer Erdgaslagerstätten nördlich der Insel Kreta hin. [27] Bis jetzt hat Griechenland nur von einem winzigen Bruchteil seiner Kohlenwasserstoffe Gebrauch gemacht, mit der bemerkenswerten Ausnahme der Lagerstätten im Prinos-Kavala-Becken. Während andere Mittelmeerstaaten (einschließlich der Republik Zypern) ständig ihre Tiefen nach Kohlenwasserstoffen durchforscht haben, bleibt Griechenland weitgehend unerforscht. [28] Um seinen wachsenden Energiemarkt abzudecken, kauft Griechenland sein Erdgas von Rußland, und es gibt 10 Millionen Euro pro Jahr für arabisches und russisches Öl aus! [29] Der Unwille des griechischen Staates, sein Uranerz zu fördern und seine Kohlenwasserstoffe zu nutzen, hat das Land zu 70 % von ausländischen Energiequellen abhängig gemacht.

Gold ist in Griechenland ebenfalls nicht selten. Laut dem Institut für Geologie und Mineralerschließung wird allein die Goldlagerstätte, die im Gebiet der Rhodopen entdeckte worden ist, auf bis zu 9 Milliarden Euro geschätzt. [30] Ähnliche Lagerstätten gibt es in anderen Teilen Nordgriechenlands (Serres, Kilkis, die Halbinsel Chalkidiki) und auf mehreren Inseln des Ägäischen Meeres (z. B. Mytilini, Chios, Lemnos). Griechenland kauft gegenwärtig 14 Tonnen Gold pro Jahr, hauptsächlich aus der Schweiz, um sein Goldschmiedegewerbe zu erhalten. Das Gold abzubauen wäre offensichtlich eine Ankurbelung der griechischen Wirtschaft; jedoch fand der griechische Staat einen schlauen Weg, um alle Grabungen und die Ausbeutung des griechischen Goldes bloß anzuhalten. In den frühen 2000ern erlaubte er einer windigen Firma, TVX Gold (und ihrem griechischen Zweigunternehmen TVX Hellas), die Goldmengen in Chalkidiki abzubauen. TVX Gold schaffte es, 1000.000 Tonnen Erz abzubauen, zerstörte aber achtlos die Umgebung mit ihren hochgiftigen Abfällen, von denen die meisten direkt ins Meer geleitet wurde, was das blaue Wasser der Bucht von Ierissos rot färbte. [31] Die Bewohner der Gegend revoltierten und verlangten die sofortige Einstellung aller Bergbauoperationen. Das war es natürlich, was all die Öko-Organisationen brauchten, um damit zu beginnen, jede Form von Bergbau als umweltzerstörend und riskant für die Menschen zu verdammen. Wenn heutzutage jemand den Abbau des griechischen Goldes fordert, bekommt er es mit einer geeinten Opposition aus einer Vielzahl von spontan gebildeten Gruppen, Umweltschutzorganisationen und linken Fanatikern zu tun. Diese Leute alarmieren und mobilisieren die Gemeinden in der Nähe von Gebieten möglicher Bergbauoperationen mit Prophezeiungen eines drohenden Verderbens für sie und die Umwelt. Somit bleibt das Gold begraben, die griechische Regierung hat jetzt eine Ausrede, warum sie gar nichts zu dessen Ausbeutung unternimmt, und TVX Gold hatte genügend Zeit, um eine Menge Geld durch die Goldgewinnung zu machen, ohne irgend etwas in die Sicherung der gefährlichen Abfälle zu investieren. Zur Vervollständigung des Puzzles sollte der Leser wissen, daß TVX Gold György Soros gehört, dem weithin bekannten jüdischen Wirtschaftsguru, Förderer von „Farbenrevolutionen“ und Unterstützer von Hunderten progressiver NGOs (von denen mehrere Umweltschützer sind).

Abgesehen vom Gold birgt der griechische Boden auch große Mengen anderer wertvoller Metalle wie Silber, Kupfer, Iridium und Palladium. Jedes Land das diese erwähnten Metalle hat und es schafft, sie zu gewinnen und zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, kann sein geoökonomisches Profil sprunghaft ansteigen lassen. Bezüglich strategischer Schlüsselminerale (Eisen, Mangan, Chrom und Nickel) ist Griechenland das einzige Land in Europa, das sie alle besitzt. Bis zu den 1990ern war es der einzige Produzent und Exporteur von Mangan in Europa, aber dessen Produktion wurde eingestellt, als die Europäische Union entschied, das billigere Mangan aus Brasilien zu kaufen. Seit 1982 hat man herausgefunden, daß seltene Metalle wie Lanthan, Thulium, Thorium und andere in mehreren Gebieten Griechenlands in hoher Konzentration existieren. In ähnlicher Weise haben bezüglich Edelsteinen und Halbedelsteinen Studien die Existenz von Rubinen, Saphiren, Amethysten und Dutzenden anderer gezeigt. Keine Anstrengungen sind jemals von irgendeiner griechischen Regierung unternommen worden, um sie abzubauen. Die letzte Entdeckung auf dem Gebiet der Mineralien war, daß es im Ägäischen Meer begraben (nördlich von Kreta und bei der Insel Kastelorizo) große Lagerstätten von Methanhydrat gibt. [32] Methanhydrat ist als der Brennstoff der Zukunft bezeichnet worden, der schließlich das Öl ersetzen wird.

In anderen Worten, Griechenland hätte durch Nutzung seiner immensen natürlichen Ressourcen leicht eines der reichsten Länder auf Erden werden können. Stattdessen bleibt es ein armer Staat, der durch Auslandskredite und durch Tourismus zu überleben sucht. Es gibt keinen Zweifel, daß vor mehreren Jahrzehnten entschieden wurde, daß Griechenland unterentwickelt und völlig von anderen Ländern abhängig bleiben wird. Wie zuvor erwähnt, ist das, was üblicherweise als „das System“ bezeichnet wird, immer um mehrere Schritte voraus und hat langfristige Pläne. Der griechische Staat hat seinen Mineralreichtum durch all diese Jahrzehnte intakt gehalten, nicht als strategische Reserven für die Zukunft, sondern weil es ihm befohlen wurde. Ein neuer „Plan Oldenburg“ [33], der detailliert die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen Griechenlands beschreibt, muß irgendwo existieren, und höchstwahrscheinlich durfte Jeffrey Papandreou ein Exemplar besitzen. Der Plan wird umgesetzt werden, sobald Griechenland bankrott geht und sich auflöst. Diesmal sind die Aggressoren nicht die Deutschen, und das Opfer ist nicht die UdSSR unter Invasion. Es sind die „beschnittene Bankerelite“ als der Aggressor und Griechenland als das Opfer. Aber damit die erstere ihre Pläne verwirklichen kann, mußte sie eine schwere Wirtschaftskrise inszenieren und eine Marionettenregierung einsetzen, die zur Auslöschung der griechischen Staatlichkeit und ihres Volkes bestimmt ist. Es ist dieser vielgestaltige Angriff gegen Griechenland, den die zukünftigen Teile dieser Studie untersuchen werden.

Anmerkungen:

[1]  Die genaue Phrase war: “He was born as Jeffrey Papandreou in St Paul, Minnesota.” [„Er wurde als Jeffrey Papandreou in St. Paul, Minnesota, geboren.“] Die Webseite Answers.com hatte früher im Artikel über Herrn Papandreou genau dieselbe Phrase. Die Einträge auf beiden Seiten wurden geändert, nachdem die Information über den wahren Namen von Herrn Papandreou in Griechenland verbreitet wurde.

[2] Gemäß der jüdischen Tradition werden Kinder, die von einer jüdischen Mutter geboren werden, als nominell jüdisch betrachtet.

[3] Botsaris, Dimos-Markos, I Megali Apati (= Der große Betrug) (Athen: Isokratis, 1986), S.138

[4] Lenins Mutter war teilweise jüdischer Abstammung. (Robert Service, Lenin: A Biography [London: Pan Books, 2002], S. 16.)

[5] „Letter of Nikos Papandreou,” Nemesis Magazine, Januar – Februar 2004

[6] Die Protokolle der Weisen von Zion erwähnen die Austilgung der Klassik aus den Schulen. (Protokoll 16: Brainwashing; erhältlich auf:http://iamthewitness.com/books/Protocols.in.Modern.English.htm.)

[7]  Der Leser sollte wissen, daß die Protokolle der Weisen von Zion (Protokoll 16: Gehirnwäsche) darauf beharren, daß das Schulsystem von Christen in eines verändert wird, das sie in gedankenlose, unterwürfige Tiere verwandelt, die auf die Ideen warten müssen, die ihnen vor Augen geführt werden.

[8]  Das hier beschriebene Kabinett ist dasjenige, das zu der Zeit existiert, da dieser Artikel geschrieben wurde (1. September 2010). Es gibt ständige Gerüchte, daß Papandreou sein Kabinett irgendwann in den folgenden Wochen umbesetzen wird.

[9]  Die PASOK-Administration hat die Namen der meisten Ministerien geändert und ihnen „inspirierende“ neue Titel gegeben. Zum Beispiel wurde das Innenministerium umbenannt in Ministerium für Inneres, Dezentralisierung und e-Governance.

[10] Aser, Moysis, I Onomatologia ton Ebraion tis Ellados (= Namenskunde des griechischen Judentums), (Athen, 1973), S. 12

[11]  Die Juden Spaniens, die 1492 von König Ferdinand und Königin Isabella vertrieben wurden, wurden im Osmanischen Reich willkommen geheißen, dem Griechenland zu der Zeit angehörte.

[12]  Es gibt reichlich Beweise dafür, daß Juden mit dem Nachnamen Saragousis ihre Namen auf Ragoussi änderten, während sie in Griechenland waren, und dann wieder zurück auf Saragoussis, wenn sie in Länder einwandern, wo ihr Judentum sie in keiner Weise behindern würde (z.B. die USA). Ein klares Beispiel dafür ist der Fall einer Viki Ragoussi, einer entfernten Verwandten des Ministers, die in den 1920ern aus Griechenland in die USA migrierte und ihren Namen auf den ursprünglichen jüdischen änderte, „Victoria Saragoussi.” Als Nationalität gab sie „englisch/hebräisch“ an. Ihre Informationen können auf Ellisisland.org abgefragt werden: http://www.ellisisland.org/search/matchMore.asp?LNM=SARAGOUSI&PLNM=SARAGOUSI&kind=exact&offset=0&dwpdone=1. (Zugang zum Mitgliederbereich nötig.)

[13] Kehagia, Voula, “Yperypourgeio ftiahnei o Giorgos” (= Giorgos [Papandreou] macht ein Superministerium), Zeitung Ta Nea (Athens), 23. August 2010.

[14]  Liste der Eingeladenen zum Treffen des Bilderberg-Clubs 2009 in Griechenland

[15]  Siehe http://genreetlocal.free.fr/biblio/detail-grece/1-christofilopoulou-3.htm

[16] “Birbili: Ta Kounoupia Pano apo ti Zoi ton Anthropon” (Mokitos sind wertvoller als Menschenleben, erklärte Frau Birbili), Zeitung To Paron(Athen), 22. August 2010.

[17]  Zum Beispiel ist ihr in der Vergangenheit vorgeworfen worden, an Treffen selbsternannter ethnischer „Mazedonier“ slawischer Abstammung in Griechenland teilzunehmen. Der Wirbel um den Fall führte zu einer offiziellen Anfrage um Erklärungen des Innenministeriums durch den Parlamentsabgeordneten Thanos Pleuris http://www.thanos-plevris.gr/boyli/paroysia-tis-yfypoyrgoy-theodoras-tzakri-se-quot-makedoniko-quot-glenti.html

[18] “I Tzakri Fernei Piso 50,000 Pseutomakedones” (= Tzakri lädt 50.000 Pseudo-Mazedonier wieder nach Griechenland ein), Zeitung Eleutheros Kosmos (Athen), 4. Mai 2010.

[19]  Bezüglich einer Liste der Berater von Jeffrey Papandreou siehe: http://www.tovima.gr/default.asp?pid=2&ct=32&artId=348544&dt=14/08/2010 (auf Griechisch)

[20]  Herr Padoa Schioppa befindet sich auf der Liste der Teilnehmer am Treffen des Bilderberg-Clubs von 2010 (http://www.bilderbergmeetings.org/participants_2010.html).

[21]  Wir wissen von diesem Plan und seiner Bedeutung, der die griechische Entwicklung verkrüppelt hat, durch die Bemühungen von Dimitrios Batsis, eines linken, aber patriotischen Griechen, der im selben Jahr ein außergewöhnliches Buch betreffend die industriellen Möglichkeiten Griechenlands veröffentlichte. Batsis war wütend über Ezekiels Vorschläge, und trotz seiner marxistischen Terminologie stellte er sie zutreffend als Würgegriff gegen Griechenland dar. Er ging einen Schritt weiter und lieferte in seinem Buch einen Alternativplan für die Industrialisierung Griechenlands, der auf dessen (damals bekannten) natürlichen Ressourcen beruhte. Ein paar Jahre später wurde Batsis beschuldigt, zusammen mit einigen anderen griechischen Kommunisten Mitglied eines kommunistischen Spionageringes zu sein. Der Kopf des Ringes, Nikos Beloyiannis, war ohne jeden Zweifel ein Verräter, der für die sowjetischen und andere kommunistische Sicherheitsdienste gearbeitet hatte. Auf der anderen Seite wurden die Anschuldigungen gegen Batsis praktisch niemals bewiesen. Das mit dem Fall befaßte Militärgericht befahl die Hinrichtung der Verhafteten. Später wurde herausgefunden, daß die amerikanische Regierung bei der Entscheidung des Gerichts eine entscheidende Rolle gespielt hatte. Batsis wurde im Alter von 35 Jahren hingerichtet: nicht einmal sein Vater, ein Admiral in der Hellenischen Marine, konnte ihn retten. Sein Buch verschwand für Jahrzehnte aus den Bibliotheken und Bücherregalen. Heutzutage weiß jeder von Beloyiannis, und die Linke in Griechenland hat einen Verräter in einen Märtyrer verwandelt. Batsis bleibt weitgehend unbekannt.

[22]  Batsis, Dimitrios, I Anagkaiotita gia ti Dimiourgia Vareias Metallourgikis kai HimikisViomihanias (= Die Notwendigkeit von Schwer- und chemischer Industrie) in Papazisis, Ioannis, Polytimoi Lithoi kai Stratigika Orikta tis Ellados (= Edelsteine und strategische Erze in Griechenland), (Thessaloniki: Kadmos, 2009), S. 405.

[23]  Papazisis, I., op.cit., , S. 202.

[24]  Ebd. S. 213.

[25]  Ebd. S. 205.

[26]  Kolmer, Konstantinos, Ta Petrelaia tis Ellados (= Öl in Griechenland) (Athen: Livanis, 2006), S. 222.

[27]  Ebd., S. 222 -223.

[28] Stampolis, Kostis, “Greek Oil production Enjoys Upturn,” Financial Mirror, 2009. (Erhältlich aufhttp://www.financialmirror.com/Columnist/Global_Markets/517)

[29]  Papazisis, op.cit., S. 189.

[30]  Ebd., S. 134.

[31] Enviroment News Service, “Red Mine Waste Fouls Pristine Greek Bay.” (Erhältlich auf http://www.minesandcommunities.org/article.php?a=1616.)

[32] Sgouros, Georgios & Mazis, Ioannis, “Koitasmata Stin Anatoliki Mesogeio” (= Lagerstätten im östlichen Mittelmeer), Journal Epikaira(Athen), 2. Mai 2010.

[33] Zusammen mit dem Unternehmen Barbarossa formulierten die Deutschen einen Plan für die totale wirtschaftliche Ausbeutung der eroberten Territorien der UdSSR. Er ist der Geschichte als Plan Oldenburg bekannt.

Quelle: Ab Aeterno Nr. 5, Herbst 2010

 

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